Recycling mit dem Closed Loop

Der Closed Loop bezeichnet die geschlossene Verwertungskette der von DRÄXLMAIER verwendeten Behälter. Die Wieder- und Weiterverwertung anstelle einer Verbrennung spielt hierbei eine wichtige Rolle. Durch die Maßnahme konnte der Behälter-Footprint um 20 % reduziert werden.

Kurzbeschreibung

Ziel ist es, den CO2e-Fußabdruck des Unternehmens kontinuierlich zu verbessern. So setzt die Behälterlogistik der DRÄXLMAIER Group auf das Konzept eines „Closed Loop“.
Der Closed Loop bezeichnet die geschlossene Verwertungskette der von DRÄXLMAIER verwendeten Behälter. Die Wieder- und Weiterverwertung anstelle einer Verbrennung spielt hierbei eine wichtige Rolle. Dabei werden drei übergeordnete Schritte verfolgt:

1. Design-for-Recycling:

Bereits bei der Planung gilt es zu berücksichtigen, dass der Behälter aus einem emissionsarmen Material gefertigt wird. Neben den Emissionen bei der Herstellung wird darauf geachtet, dass er reparaturfähig und rekonfigurierbar ist, um ihn so lange wie möglich im Kreislauf zu behalten.

2. Lebensdauer verlängern durch Recyceln:

Intakte Behälter können direkt wiederverwendet werden, beschädigte Behälter werden repariert und intern weiterverwendet. Andernfalls wird geprüft, ob der Behälter extern weiterverwertet und beispielsweise an der Behälterbörse verkauft werden kann.

3. Recycling (stoffliche Verwertung):

Stofflich verwertet wird der Behälter dann, wenn eine Wiederverwendung nicht mehr möglich ist. Dabei wird das Material etwa zu Granulat weiterverarbeitet. Die letzte Option stellt die thermisch-energetische Verwertung dar. Dabei wird das Behältermaterial verbrannt und so zumindest noch Energie erzeugt. 2017 wurden 83 Prozent der Behältern bei DRÄXLMAIER recycelt und nicht mehr thermisch verwertet.

Das Einsparpotential in diesem Prozess ist immens. Die DRÄXLMAIER Group kann damit den Behälter-Footprint um 20 Prozent reduzieren, Kosten sparen und mehrere tausend Tonnen CO2e, sowie Abfall vermeiden.

Auch der soziale Aspekt kommt zum Tragen, weil wir Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung schaffen, beispielsweise in Vilsbiburg und Rottenburg an der Laaber. Hier werden die reparaturfähigen Behälter bearbeitet und deren Lebensdauer dadurch deutlich verlängert.

Somit profitieren die Umwelt, Werkstätten für Menschen mit Behinderung und die DRÄXLMAIER Group vom intelligenten und nachhaltigen Behältermanagement Closed Loop.

THG-Reduktionspotenzial

  • Wieder- und Weiterverwendung von Transportbehältern durch ein intelligentes Behältermanagement
  • Verwertung der ‚Behälter-Rohstoffe‘ durch Rezyklieren
  • Vermeidung von Verbrennung und Freisetzung zusätzlicher CO2e Emissionen
  • Verpackungen aus nachhaltigen Materialien wie z.B. Zuckerrohr, Pilzen, Mais, etc. anstelle von Erdöl

Übertragbarkeit & Herausforderungen

  • Behälterkoordination
  • Kenntnis über Behältermaterialien und Recherche über mögliche nachhaltige Substitutionsmaterialien
  • Zusammenarbeit mit sozialen Einrichtungen (Reparatur von Behältern)

Anforderungen an Dritte

  • Förderung von Recycling

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Gerne helfen wir Ihnen weiter unter logistik@2grad.org.

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